Lohnt sich die Kurzzeitvermietung an Monteure wirklich? Vergleichen Sie in Sekunden die Netto-Einnahmen aus der Monteurzimmer-Vermietung mit der klassischen Langzeitmiete — inklusive Auslastung, Nebenkosten, Jahresertrag und prozentualem Mehrertrag.
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Was der Rechner macht und warum die Annahmen so und nicht anders sind.
Der Rechner nutzt 30,44 Tage pro Monat als statistischen Mittelwert (365,25 ÷ 12). Bei einer Auslastung von z. B. 70 % ergibt das 21,3 belegte Nächte. Multipliziert mit Ihrem Preis pro Nacht und der Zimmeranzahl ergibt das die Brutto-Einnahmen.
Von den Brutto-Einnahmen ziehen wir Ihre monatlichen Nebenkosten ab: Strom, Wasser, Heizung, WLAN, Reinigung, Bettwäsche, Verschleiß und Verwaltungsaufwand. Faustregel: 120–200 €/Zimmer, bei hoher Auslastung entsprechend mehr durch häufigeren Wechsel.
Als Referenzwert dient die Kaltmiete, die Sie für dasselbe Objekt bei klassischer Vermietung erzielen würden. Die Differenz wird pro Monat und pro Jahr ausgewiesen — das ist der reale Mehrertrag der Monteurzimmer-Strategie.
Realistische Kalkulation für zwei Einbett-Zimmer im Rhein-Main-Gebiet.
Ausgangslage: Eva vermietet zwei Monteurzimmer im Gewerbegebiet bei Frankfurt. Sie nimmt 25 € pro Nacht und Person, erreicht 75 % Auslastung durch MonteurzimmerGuru-Listung. Klassische Kaltmiete für das Objekt: 600 €/Monat.
| 30,44 × 0,75 = 22,83 belegte Nächte × 2 Zimmer × 25 € | 1 141,50 € |
| Nebenkosten (Strom, Wasser, Reinigung, WLAN) | −180,00 € |
| Netto / Monat | 961,50 € |
| Kaltmiete klassisch (2 Zimmer, unmöbliert) | 600,00 € |
| Differenz pro Monat | +361,50 € |
| Mehrertrag pro Jahr | +4 338 € |
Eva verdient durch die Monteurzimmer-Strategie rund 4 340 € mehr pro Jahr. Das entspricht einem Mehrertrag von 60 % gegenüber der klassischen Kaltmiete — ohne Makler, ohne langfristige Bindung an einen Mieter.
In den meisten Lagen ja — bei realistischer Auslastung von 60–80 % liegen die Netto-Einnahmen 30–80 % über der Kaltmiete. Die tatsächliche Differenz hängt stark von Lage, Preis pro Nacht und Nebenkosten ab.
In wirtschaftsstarken Regionen (Rhein-Main, Bayern, NRW) liegen erfahrene Vermieter bei 70–85 %. In ländlichen Regionen sollten Sie konservativer mit 50–65 % rechnen. Plattform-Präsenz erhöht die Auslastung spürbar.
Strom, Wasser, Heizung, Internet, Reinigung zwischen Gästen, Bettwäsche-Wechsel, Verschleiß/Reparaturen und Verwaltungsaufwand. Faustregel: 120–200 €/Monat pro Zimmer, bei hoher Auslastung entsprechend mehr.
Reine Zimmervermietung ohne Nebenleistungen gilt als privat. Sobald Sie hotelähnliche Leistungen anbieten (Bettwäsche, Reinigung, Frühstück), wird es gewerblich — dann Gewerbeanmeldung, ggf. Gewerbesteuer und USt. Bei Unsicherheit Steuerberater fragen.
Bei kurzfristiger Vermietung (< 6 Monate) fallen 7 % USt an. Unter der Kleinunternehmergrenze (22 000 € Jahresumsatz 2026) können Sie auf die USt verzichten.