Renovierung und Instandhaltung von Monteurzimmern

Erstellt am: 11. Februar 2022
Instandhaltung Monteurzimmer

Guter Zustand

Wussten Sie, dass allein frisch gestrichene, gereinigte und ansprechend eingerichtete Monteurzimmer leichter vermietet werden und auch automatisch mehr wert erscheinen? Wenn Sie Ihr Monteurzimmer in gutem Zustand halten, können Sie sich nicht nur Vermietertricks erfolgreicher Immobilienmakler zunutze machen und ansprechendes Ambiente zaubern – Sie erhalten bessere Bewertungen, erhalten weniger Beschwerden und Mietabzüge, weniger Stress – und Sie erhalten Ihr Monteurzimmer in gutem Zustand. Oftmals kann man sogar höhere Mieteinnahmen mit einem vorteilhaft renovierten Monteurzimmer oder einer Monteurwohnung erzielen. Doch wann ist Renovierung ausreichend und wann zu viel? Was sollten Sie für die laufende Instandhaltung Ihres Monteurzimmers beachten?

Einen Plan für Management des Monteurzimmer erstellen

Wenn Sie sich entschieden haben, ein Monteurzimmer fortlaufend und über ein professionelles Vermietungsportal zu vermieten, so brauchen Sie auch einen guten Managementplan für Ihre als Einkommensquelle vermietete Immobilie – und sei das Zimmer noch so klein.

Ein frisch renoviertes Monteurzimmer ist nicht nur ansprechender und bekommt so leichter neue Mieter – die Mieter werden dies auch in ihren Bewertungen berücksichtigen. Auch auf den Bildern Ihrer Anzeige ist der Zustand bei aktuellen Fotos, zu erkennen und beeinflusst stark die Entscheidung für oder gegen das Mieten Ihres Monteurzimmers.

Sorgen Sie für regelmäßige Instandhaltung des Monteurzimmers vor

Sie wollen das maximale Mietergebnis aus Ihrem Monteurzimmer rausholen – dann brauchen Sie auch einen Plan, Ihr Asset in bestem Zustand zu halten. Die Instandhaltung ist zudem nicht nur ratsam für die Vermietung und für zufriedene Mieter – sie dient natürlich auch dem Werterhalt Ihrer Immobilie und kann zudem größere Schäden oder gar Gefahren vermeiden. Sie sollten immer über den Zustand Ihres Monteurzimmer genau Bescheid wissen.

Ob Sie also alle Arbeiten selbst übernehmen oder ob Sie Maler, Hausmeister, etc. beschäftigen – Sie brauchen einen Plan für regelmäßige Wartung. Halten Sie fest, welche Arbeiten wann erfolgt sind und wann Sie folglich eine bestimmte Sache checken und ggf. erneuern sollten. Berechnen Sie, wie hoch der Aufwand ist und wieviel Zeit Sie einrechnen müssen. Zum Beispiel kann es sinnvoll sein, wöchentlich wenige Stunden einzuplanen, anstatt irgendwann auf einen oder mehrere Tage Mieteinnahmen verzichten zu müssen, weil Sie alles auf einmal machen müssen.

Wenn Sie wissen, was Sie wann renovieren und reparieren oder ersetzen, können Sie auch planen, welches Material Sie wann benötigen und können so zu einem günstigen Zeitpunkt kaufen. So oder so, rechnen Sie damit, Verschleiß und Renovierungsarbeiten zu haben.

Ausgaben mit berücksichtigen und Geld zurücklegen

Renovierung und Instandhaltung kosten Geld, keine Frage. Als Vermieter sollten Sie einen Teil der Mieteinnahmen regelmäßig zurücklegen, um hierauf jederzeit vorbereitet zu sein. Die Ausgaben können sich aber durchaus auch lohnen – Ihr Monteurzimmer bleibt in gutem Zustand, Sie vermeiden weitere Folgeschäden.

Sie vermeiden aber auch, dass sich jemand beschwert und Miete einbehält oder gar zurückfordert – und schließlich können Sie höhere Miete verlangen sowie mehr Mieter, wenn Ihr Monteurzimmer immer gepflegt aussieht und sich dies auch in Bewertungen durch Mieter wiederspiegelt.

Vermeiden Sie außerdem Geldverlust nicht nur durch Beschwerden, sondern auch durch Notfälle – oder gar Schlimmeres, wenn zum Beispiel der Rauchmelder einen Brand nicht meldet, ein Kabel durchschmort oder wenn sich ein Gast verletzt, weil eine lose Fliese oder ein Geländer nicht ersetzt wurde. Selbst Rohrbrüche und andere Wasserschäden sind häufig vermeidbar.

Alles selbst machen oder Profis beauftragen?

Sollten Sie in Ihrer Monteurwohnung alles selbst renovieren und instand halten oder einen Profi beauftragen? Es kommt natürlich auf Ihre Fähigkeiten an, selber machen ist aber immer einfacher und wenn Sie lernen, alles selbst zu reparieren, können Sie sich auch immer auf sich selbst verlassen und sind nicht auf andere angewiesen.

Für den Wert Ihrer Immobilie und auch für gutes Aussehen sind Profis häufig gut. Sie sparen auch oftmals Zeit und Sie können bei vielen Arbeiten eine Gewährleistung verlangen. Auf der anderen Seite ersparen Sie sich selbst Kopfschmerzen und Stress, wenn Sie einen festen Hausmeister u. ä. haben.

Für manche Arbeiten ist es gut und oftmals gesetzlich vorgeschrieben, Profis ranzulassen, das geht von Schimmelentfernung bis hin zu elektrischen Arbeiten. Es hängt natürlich auch von Ihren Fähigkeiten ab, aber Sie wollen undichte Stellen, falsche Anschlüsse, etc. vermeiden.

Wie häufig müssen Sie Renovieren und was umfasst es alles?

Checken Sie regelmäßig mithilfe einer Liste Ihr Monteurzimmer bzw. Ihre Monteurwohnung und die Ausstattung. Genau genommen vor und nach jedem Mietverhältnis und beim Unterschreiben eines Übergabeprotokolls. In jedem Fall sollten Sie über Ihr Monteurzimmer bescheid wissen. So können Sie auch Schäden geltend machen.

Es kommt also zum einen darauf an, wie häufig Sie das Monteurzimmer vermieten und wie die Belastung fürs Zimmer war. Zum anderen sollten Sie manche Arbeiten und Wartungen in regelmäßigem Turnus erledigen.

Zur Renovierung gehört zum einen das Übliche, wie Wände streichen (nach Bedarf), Böden erneuern, ein neues Rollo, eine neue Duschkabine, etc. Zur Wartung gehören Klempnerarbeiten, Geräte, Glühbirnen ersetzen, Rauchmelder checken, Heizkörper lüften, eine Grundreinigung, usw.

Instandhaltung und Pflege von möblierten Monteurzimmern

Beim möblierten Monteurzimmer kommt aber natürlich auch noch die Einrichtung hinzu. Prüfen Sie regelmäßig Elektrogeräte, sofern vorhanden, behalten Sie Schränke, usw. im Auge, checken Sie Stühle, Türen, Bett, usw., bessern Sie aus, was nötig und machbar ist oder ersetzen Sie, wenn nötig. Wenden Sie Matratzen regelmäßig, waschen Sie auch Kissen, Bettdecken, Vorhänge, usw. Und schließlich, je nach Verschleiß, - nehmen Sie die Matratze in Augenschein und ersetzen Sie diese wenn nötig. Dies umfasst nicht nur, ob die Matratze total durchgelegen und stark verschmutzt ist und selbst er Dampfreiniger nicht mehr ausreicht – Sie müssen auch auf Ungeziefer wie Flöhe und Bettwanzen prüfen – auch in Deutschland wieder im Kommen. Egal, ob ein Leck oder Ungeziefer – Sie sollten als Vermieter immer bestens Bescheid wissen und zügig handeln.

Regelmäßig Instandhaltung lohnt sich

Es ist nicht schwer und kostet weder zu viel Zeit noch Geld, wenn Sie regelmäßig und einem guten Plan folgend, renovieren und gut reparieren bzw. instand halten. Wenn Sie ein Monteurzimmer vermieten, sollten Sie dies andererseits aber auch nicht vergessen noch unterschätzen. Nach jedem Mieter einmal durchzuwischen, oder sich darauf zu verlassen, dass gar der Mieter alles perfekt hinterlässt und Nötiges repariert und der nächste einfach kommen kann – ist nicht ausreichend.

Auf Dauer führt dies zu unzufriedenen Mietern, und größeren Schäden. Auch werden die meisten Personen vorsichtiger mit einem Monteurzimmer umgehen, welches gut gepflegt erscheint. Renovierung und Instandhaltung gehören zur regelmäßigen Vermietung von Monteurzimmer dazu. Rechnen Sie realistisch mit der Abnutzung des Monteurzimmer inkl. aller Einrichtungsgegenstände und Elektrogeräte.

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